Vierzehn Impulse zu den Kreuzweg-Stationen

In diesem Jahr ist es, bedingt durch die Corona-Pandemie, schwierig, Kreuzwegandachten mit vielen Teilnehmern in unseren Kirchen anzubieten. Schon im vergangenen Jahr sind ja deswegen Kreuzwegandachten ersatzlos gestrichen worden. Sicher ist es richtig, die Infektionsrisiken so weit wie möglich zu minimieren, wir wollen aber in diesem Jahr auf jeden Fall einen Kreuzweg anbieten und dafür das Internet nutzen.

Beginnend mit dem 20. Februar können sie deshalb hier an dieser Stelle im Abstand von jeweils drei Tagen insgesamt 14 Impulse zu den einzelnen Stationen empfangen. Dabei wird immer automatisch die aktuellste Station angezeigt. Auch die älteren Stationen werden aber weiterhin über die entsprechenden Links von dieser Seite aus aufrufbar sein.

Insgesamt 28 Sprecherinnen und Sprecher haben sich für den »Kreuzweg 2021« zur Mithilfe bereiterklärt und Herr Fabian Prause hat alle vierzehn Stücke der Kreuzweg-Komposition »Via Crucis« op. 168 des belgischen Serviten-Paters und Komponisten Jean-Marie Plum (1899 – 1944) auf der Orgel eingespielt. Plum hat dieses Werk Ende des Jahres 1939 „für die Opfer des Krieges“ komponiert.

Die in den Impulsen verwendeten Texte stammen, soweit es sich um Bibeltexte handelt, aus der »Gute Nachricht Bibel« (GNB), die in Kooperation der Deutschen Bibelgesellschaft und des Katholischen Bibelwerks entstanden ist. Weitere Texte lehnen sich an den »Misereor Kreuzweg 2020« an, wurden jedoch vorsichtig aktualisiert.

Eigens für den »Kreuzweg 2021« sind alle Kreuzwegstationen aus den Kirchen unserer Pfarrgemeinde, von denen wir noch keine Fotos hatten, aufgenommen worden und die Abbildungen werden in den einzelnen Impulsen gezeigt. Vielleicht kann den Zuschauern aus unserer Pfarrei dadurch ein bisschen „Heimat“ geboten werden und die Zuschauer von auswärts erhalten einen kleinen Eindruck von der Vielfalt unserer Kirchen.

Sie sind herzlich eingeladen, an unserem »Kreuzweg 2021« teilzunehmen, und wir würden uns freuen, wenn Sie auch in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis auf das Angebot hinweisen würden.

Die bis jetzt veröffentlichten Impulse finden Sie unter den folgenden Links:

Wenn Sie sich für die Kreuzwegstationen in den Kirchen unserer Pfarrei interessieren, so können Sie hier entsprechende Informationen erhalten:

Der Kreuzweg unserer Kirche Sankt Joseph ist auf dieser Homepage dokumentiert und kann hier abgerufen werden.

Ebenfalls auf diesen Seiten dokumentiert ist der Kreuzweg aus der Kirche Heilig Geist. Er kann hier abgerufen werden.

Der Kreuzweg der Kirche Sankt Nikolaus wurde am Karfreitag 1929 feierlich eingeweiht. Über einen Zeitraum von neun Jahren fertigte der Bildhauer Heinrich Püts aus Wiedenbrück vierzehn farbige Holzreliefs an, die den Passionsweg Christi darstellen. Heinrich Püts (1882 – 1962) stammte aus den Niederlanden. 1912 machte er sich mit einer eigenen Werkstatt für sakrale Holz- und Steinbildhauerei selbständig. Er war nicht nur bis zu seinem Tode als Holz- und Steinbildhauer tätig, er arbeitet auch mit Keramik.

Die intensive Farbigkeit und großflächige Ausführung der Figuren − die größte misst 1,50 Meter − verleiht den Reliefs eine Fernwirkung, die eine Betrachtung auch aus größerem Abstand ermöglicht. Im Folgenden können Sie sich die Stationen ansehen:

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Die Majolika-Relieftafeln der Kirche Heilige Schutzengel, 1937 gefertigt, stammen ebenfalls vom Bildhauer Heinrich Püts.

Bei der Majolika-Technik wird die fertig geformte Keramik bei mäßiger Temperatur einem ersten Brand ausgesetzt. Dann wird sie mit einer opak-weißen Zinnglasurschicht bedeckt, die in ungebranntem Zustand stark aufsaugend einen idealen Untergrund für die dann aufgetragenen Unterglasurfarben bietet. Beim zweiten Brand verschmelzen Glasur und die jetzt leuchtend werdenden Farben zu einer glänzenden, wasserdichten und dauerhaften Außenhaut, die Jahrhunderte überdauern kann, ohne dass die Farben ihren Glanz verlieren. Sehen Sie im Folgenden die einzelnen Stationen:

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Der Kreuzweg der ehemaligen Kirche Sankt Albertus Magnus wurde 1966 zum zehnten Weihejubiläum der ersten Albertus-Magnus-Kirche durch Pfarrer Lange angeschafft. Dieser legte Wert darauf, dass die Darstellungen schlicht aber eindrucksvoll und einfühlsam das Geschehen der Passion darstellen sollten. Der Entwurf für die Holztafeln stammte von dem Münsteraner Bildhauer Hans Wehrenberg (1909 – 2002). Nach dem Neubau der (zweiten) Albertus-Magnus-Kirche wurden die vorhandenen Kreuzweg-Tafeln dort an einem Eisengestell rechts vom Altar an der Seitenwand aufgehängt. Auch diese Stationen können Sie im Folgenden anschauen:

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Der Kreuzweg in der Kirche Sankt Elisabeth ist der jüngste in unserer Pfarrgemeinde. Er wurde im Frühjahr 1997 in der Kirche angebracht. Der Künstler Willi Dirx aus Wuppertal, der auch das Altarkreuz in St. Elisabeth anfertigte, wurde mit der Erstellung beauftragt. Der Kreuzweg umfasst, wie die Kreuzwege von Sankt Joseph und Heilig Geist, auch die 15. Station »Auferstehung Jesu«. Alle Stationen werden im Folgenden gezeigt:

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